Der Unterschied zwischen Copaiba-Öl und Cannabis-Öl!

Juli 2018

Hier ein paar Einsichten von verschiedenen Wissenschaftlern, die diese Frage beantwortet haben:

In der letzten Zeit hören wir viel über die Eigenschaften von Cannabinoid-Verbindungen in bestimmten Ölen. Von Berichten aus der CBD-Öl- Industrie hören wir oft, dass Beta-Caryophyllen, eine Verbindung, die in Copaiba-Öl und Black Pepper-Öl gefunden wurde, kein Cannabinoid sei. Diese Berichte wollen uns auch glauben lassen, dass Cannabidiol (CBD) Öl die psychoaktive Verbindung Tetrahydrocannabinol (THC) oder eines seiner Isomere nicht enthalten soll.

Dr. Cody Beaumont ist ein anerkannter Wissenschaftler, hat jahrelange Forschungs-Erfahrung und ist Doktor der Medizinalchemie. Er sagt: „Leider führte diese Fehlinformation bei vielen Menschen dazu, dass sie das glauben, doch es gibt eindeutige Beweise für das Gegenteil.“

Der Wissenschaftler will mit seinem Artikel die Fakten richtigstellen. Nachdem er 15 Jahre lang als medizinischer Chemiker gearbeitet habe, weiß er viel über die chemischen Eigenschaften aller Arten von ätherischen Ölen. Er hat seine eigenen chemischen Analysen von Hanf, CBD und Cannabis Öl in seinem Labor durchgeführt. In dem nun folgenden Artikel wird er die chemischen Eigenschaften von Cannabinoid-Verbindungen in den verschiedenen Cannabis-Ölen erörtern und sie mit Beta-Caryophyllen vergleichen. Sein Forschungsergebnis:

Beta-Caryophyllene ist ein Cannabinoid. Beta-Caryophyllen ist der Hauptbestandteil von Copaiba, doTERRAs genialer Alternative zu Cannabis.

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Definitionsgemäß ist ein Cannabinoid ein Stoff, der bei einen oder beiden der Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 wirkt. Interessanterweise produzieren diese beiden Rezeptoren signifikant unterschiedliche physiologische Reaktionen, wenn sie aktiviert werden.

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Die CB1-Aktivierung – verursacht durch THC und andere ähnliche Cannabinoide – führt zu einer psychoaktiven Drogenerfahrung. Andererseits hat die CB2-Aktivierung durch Beta-Caryophyllen (BCP) zu Ergebnissen geführt, die einige vielversprechende therapeutische Vorteile aufweisen. Dazu gehören die Unterstützung einer gesunden Entzündungsreaktion, Lindern von Beschwerden und eine positive Beeinflussung der Stimmung ohne die psychoaktiven Nebenwirkungen, die mit anderen Cannabinoiden assoziiert sind.

Es ist wohl wahr, dass die positiven Vorteile, die mit BCP verbunden sind, auch mit anderen Cannabinoiden beobachtet wurden, wie THC, Cannabidiol und Cannabinol, aber die Verwendung dieser Verbindungen kann auch mit unerwünschten psychologischen Effekten einhergehen, insbesondere im Falle von THC.

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Die verschiedenen Arten von Cannabinoiden

Es gibt drei verschiedene Klassen von Cannabinoiden:

  • die Endocannabinoide
  • die Phytocannabinoide
  • die synthetischen Cannabinoide

Synthetische Cannabinoide sind in bestimmten pharmazeutischen Produkten enthalten, die bei z.B. Glaukom, Appetitstimulation, Antiemetika und anderen krankheitsbedingten Symptomen helfen sollen.

Endocannabinoide hingegen werden auf natürliche Weise vom Körper produziert. Dies Moleküle bestehen hauptsächlich aus Aminen und Amiden. Endocannabinoide sind pharmakologisch einigen Phytocannabinoide ähnlich, unterscheiden sich aber stark in ihrer chemischen Struktur. Dies gibt verschiedenen Endocannabinoiden die Fähigkeit, unterschiedliche neurologische Reaktionen hervorzurufen, selbst wenn sie in ähnlichen therapeutischen Dosen verabreicht werden wie Phytocannabinoide. Die primäre Funktion der Endocannabinoide besteht darin, normale physiologische Funktionen zu regulieren.

Phytocannabinoide. Die letzte Klasse von Cannabinoiden ist bekannt als die Phytocannabinoide. Das sind Moleküle, die von Pflanzen wie Cannabis und Copaifera produziert werden. Die Cannabis-Arten produzieren die allgemein bekannten Moleküle THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), während die Copaifera-Pflanzenfamilie nur BCP (Beta-Caryophyllen) produziert. Obwohl sich BCP in seiner Struktur signifikant von anderen Cannabinoiden unterscheidet, reagiert es dennoch selektiv mit dem CB 2 – Rezeptor und definiert ihn damit als Cannabinoid. Es unterscheidet sich jedoch chemisch von anderen Cannabinoiden, weshalb es bei einem Drogentest kein positives Ergebnis hervorrufen kann.

BCP wird auf Grund seiner chemischen Struktur und Zusammensetzung als Sesquiterpen eingestuft.

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Das COPAIBA-ÖL von doTERRA Cannabidiol (CBD) Öl – kann das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten.

Um es rechtlich vermarktbar zu machen, soll CBD-Öl keine erkennbare Menge THC enthalten. Doch die eigene interne Untersuchung mit analytischen Tests und Bewertungen hat ergeben, dass verschiedene CBD-Öle auf dem Markt signifikante Mengen an THC enthalten und daher sehr wahrscheinlich eine psychoaktive Reaktion und/oder einen positiven Drogentest auslösen könnten. Unsere Evaluierung hat auch gezeigt, dass häufig gekaufte Marken von CBD-Öl sehr unterschiedlich in ihrem behaupteten CBD-Gehalt sein können. Tatsächlich konnten wir in einigen Proben überhaupt kein CBD nachweisen.

Im Gegensatz dazu haben die Analysen von Dr. Beaumont gezeigt, dass doTERRA-Öle zu 100% THC-frei sind und die Öl-Zusammensetzungen zwischen den Serien konsistent sind.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend soll dieser Artikel weder ein vollständiges Bild der Vorteile von Beta-Caryophyllen noch ein Überblick über die Eigenschaften des Endocannabinoid-Systems geben. Vielmehr handelt es sich um eine Darstellung wissenschaftlich anerkannter Tatsachen, die darauf abzielt, die irreführenden Informationen über die betreffenden Moleküle aufzuklären. Dr. Beaumont‘s Hoffnung ist, dass das Lesen dieses Artikels Einzelpersonen in ihrer persönlichen Forschung über Cannabinoide helfen und, am wichtigsten, ihre Entscheidungen darüber unterstützen kann, welche Öle sie in ihrem täglichen Leben verwenden möchten.

Mehr Infos zum Copaiba-Öl von doTERRA:    COPAIBA-ÖL