CPTG® Zertifizierung und Testmethoden

Was bedeutet CPTG?

CPTG ist eine Garantie-Formel von doTERRA. Was bedeutet das?

CPTG- „certified pure therapeutic grade“ steht nicht nur für höchste Reinheit, sondern ist auch eine Garantie dafür, daß in den Ölen alles an Inhaltsstoffen enthalten ist, was für ihre Wirksamkeit notwendig ist!

Die bei gängigen Qualitätssiegel übliche Prüfung bedeutet:  „Ist etwas enthalten, was nicht Inhaltsstoff sein darf“ – z.B. Pflanzenschutzmittel. doTerra geht eine entscheidenden Schritt weiter! CPTG bedeutet: IST ALLES ENTHALTEN, WAS ENTHALEN SEIN MUSS?

Die Wirksamkeit einer Substanz hängt entscheidend von ihren Inhaltsstoffen ab. Das gilt selbstverständlich auch für Ätherische Öle. Jeder Spargelesser weiß, dass der Boden und das Klima entscheidend sind für den Geschmack. (Die Inhaltsstoffe bewirken den Geschmack!) Ein Weichspüler kann zwar nach Lavendel riechen und frei sein von Pestiziden, aber für Aroma-Therapie oder Anwendungen auf der Haut ist er vollständig ungeeignet.

Als doTERRA 2008 gegründet wurde, hat die Firma sich von Dr. Robert Pappas beraten lassen.   Hier finden Sie mehr Infos zu Dr. Pappas:  www.linkedin.com/in/robertpappas

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Dr. Robert Pappas ist Gründer der Essential Oil University (gegründet 1994).

Er erhielt seinen Ph.D. in physikalischer Chemie von der University of Tennessee und B.A. in Chemie von der Indiana University. Er gilt als absoluter Spezialist auf dem Gebiet der Analysetests für die ätherische Öl- / Aromatherapieindustrie.

Dr. Pappas entwickelte den ersten Aromatherapiekurs, der in den USA als Studiengang angeboten wird, sowie den ersten Studienkurs zur Chemie ätherischer Öle, der an einer staatlichen Universität angeboten wird. Er hat im Laufe der Zeit viele Artikel veröffentlicht und ist seit über 22 Jahren eine kontinuierliche Quelle der Inspiration und Aufklärung für die Aromatherapieindustrie.

Er hat viele sehr erfolgreiche Aromatherapie-Mischungen entwickelt, die international für eine Elite-Liste von Unternehmen in der Branche anerkannt sind. Auch doTerra arbeitet eng mit Dr. Pappas zusammen.

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Essential Oil University

In der von ihm gegründeten „Essential Oil Universtity“ befindet sich die Datenbank „The Essentail Oil Chemical Reference“, die tausende von Literaturhinweisen und chemische Berichte für nahezu jedes Öl enthält.    https://www.essentialoil.university/

Also weit vor Gründung von doTerra hat er sich einen Namen in der Szene der Ätherischen Öle erworben. Dr. Pappas hat für doTERRA festgelegt, welche Inhaltsstoffe in einem Öl enthalten seien müssen, damit es therapeutisch wirken kann. Ein komplett anderer Ansatz, als nur nach Verunreinigungen zu suchen. Diese „Messlatte“, die Dr. Pappas festgelegt hat, ist der „Prüfstein“ von doTERRA.


Das Prüfsiegel CPTG ist also ein Siegel, das bestätigt, dass …

… in Zusammenarbeit mit Dr. Pappas und Dr. Hill (dem medizinischen-wissenschaftlichen Leiter von doTERRA) – keinerlei Verunreinigen, Zusatzstoffe, Spritzmittel, etc. enthalten sind, was selbstverständlich auch voraussetzt, dass die Pflanzen ungespritzt sind und in ihrer natürlich Umgebung wachsen konnten/können.

… all das was notwendig ist, um therapeutisch wirken zu können – nämlich die gesamt-erhaltene Molekularstruktur des jeweiligen ätherischen Öls in seiner Gänze, auch enthalten ist.

… die enthaltene Molekularstruktur des jeweiligen ätherischen Öls die Verbindungen und Moleküle vorweist, die auch eine therapeutisch zugeordnete Wirkung aufweisen, was eine achtsame und korrekte Anpflanzung, Betreuung, Ernte, Destillation, etc. voraussetzt.

CPTG garantiert Ihnen also tatsächlich ein absolut reines pures „therapeutisch“-wirksames ätherisches Öl. Darauf können wir uns verlassen.

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Was bedeutet „in Therapeutischer Qualität“?

Therapeutische Qualität bedeutet für doTERRA, dass ihre Öle in jeder denkbaren Form bedenkenlos genutzt werden können:

Aromatische Anwendung (Inhalieren, Einatmen)

Topische Anwendung (äußerlich/ auf der Haut)

Innerliche Anwendung (Schlucken)

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Nur durch diese außergewöhnliche Qualität und Reinheit sind uns ALLE Nutzungsmöglichkeiten gegeben.

Als Creme, im Drink, im Essen, in der Kapsel zum Schlucken oder im Diffusor, … bei Kindern und Senioren, bei Sportlern und Bettlägerigen, bei Hund, Katze und Pferd, und und und … Was immer uns einfällt, wir haben die Möglichkeit dazu! (Bitte bedenken Sie, dass auf Grund der Eigenwirkung einer Pflanze es möglich sein kann, ein bestimmtes Öl besser nicht zu schlucken, bzw. Sie von Kindern oder Tieren fernzuhalten. Und selbstverständlich sind auch persönliche Reaktionen auf ein Öl möglich.)

doTERRA geht aber noch einen Schritt weiter: 

Öle und Essenzen von HÖCHSTER therapeutischer Qualität – Öle mit einer CPTG- Zertifizierung!

Biertrinker, Trüffelliebhaber und „Gemüsegartler/Gärtner“ wissen aus Erfahrung: Der Boden, der Ort, an dem eine Pflanze wächst, ist entscheidend für ihren Geschmack. Der Geschmack resultiert aus den Inhaltsstoffen dieser Pflanze und genau DIESE Inhaltsstoffe sind wichtig für ihre Wirkung! Für ihre Therapeutische Qualität. (Das bekannteste Gegenbeispiel: schnittfestes rotes Wasser, genannt Tomate). Sie können also in Plantagen in der Karibik oder in Idaho Vetiver oder Wintergrün anbauen, unter BIO-Bedingungen, aber diese Pflanze kann nicht die gleichen Inhaltsstoffe entwickeln wie der Vetiver in Haiti oder Wintergrün in Nepal, wo er beheimatet ist. Dort sind diese Pflanzen zu Hause. Hier stimmen die Bodenverhältnisse und das Klima.

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CPTG bedeutet Certified Pure Therapeutic Grade®

CPTG ist eine Zertifizierung, welche die Öle von doTERRA als „therapeutische“ Öle ausweist.

Das Qualitätsprotokoll von dōTERRAs CPTG-Zertifizierung verwendet fünf unterschiedliche Analysemethoden, durch die sichergestellt wird, dass die ätherischen Öle von dōTERRA sowohl rein und pur (die Extrakte enthalten nur die flüchtigen aromatischem Verbindungen einer Pflanze) als auch gleichbleibend wirksam sind (die Extrakte sind in jeder Charge von gleichbleibender chemischer Beschaffenheit). Weitere Infos dazu unterhalb des folgenden Videos.

Die CPTG-Qualitätsrichtlinien setzen unabhängige Labore voraus, in denen Standardisierungen und Prüfungen vorgenommen werden.

Ein VIDEO dazu von doTERRA:

Test 1: Gaschromatographie

Nachdem die aromatischen Verbindungen (auch ätherische Öle genannt) sorgfältig aus dem Pflanzenmaterial heraus destilliert sind, werden Proben mit dem Verfahren der Gaschromatographie auf ihre chemischen Zusammensetzungen überprüft. Bei der Gaschromatographie werden flüchtige Verbindungen ätherischer Öle verdampft und durch eine lange Säule, den sogenannten Gaschromatographen, geleitet. Jede einzelne Verbindung wandert oder „eluiert” mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit durch die Säule und wird während des Testzeitraums bei ihrem Austritt aus der Säule gemessen. Durch die Verwendung eines Gaschromatographs können die Qualitätskontrolleure ermitteln, welche Verbindungen in einer Probe enthalten sind und – was ebenso wichtig ist – in welchem Umfang.

Test 2: Massenspektrometrie

Zusätzlich zur Gaschromatographie werden Proben von ätherischen Ölen auch mittels der Massenspektrometrie auf ihre Zusammensetzung überprüft. Bei der Massenspektrometrie werden Proben verdampft und ionisiert; jede einzelne Verbindung in einer Probe wird nach ihrem Gewicht bemessen. Die Massenspektrometrie bietet zusätzliche Erkenntnisse über die Reinheit eines ätherischen Öls, da durch sie vorhandene nichtaromatische Verbindungen wie Schwermetalle oder andere Verunreinigungen angezeigt werden, die zu schwer sind, um durch einen Gaschromatographen zu eluieren. Die Kombination von Gaschromatographie und Massenspektrometrie wird manchmal als GC/MS-Test bezeichnet.

Test 3: FTIR-Scan (Fourier-Transform-Infrarot-Spektrometrie)

Wenn ein ätherisches Öl die Gaschromatographie- und Massenspektrometrie-Tests bestanden hat, wird es in eine Produktionsanlage zur Abfüllung transportiert. Bevor das ätherische Öl für die Produktion freigegeben wird, kommt es zunächst in Quarantäne, während weitere Tests durchgeführt werden. Zu diesen Tests gehört ein FTIR-Scan, der ebenso wie die GC/MS-Tests die Zusammensetzung des Materials analysiert. Bei einem FTIR-Scan wird die Materialprobe mit einem Licht angestrahlt und die Menge des Lichts gemessen, das von den chemischen Bestandteilen der Probe absorbiert wird. Die Resultate werden dann mit einer historischen Datenbasis verglichen, um sicherzustellen, dass die Standards für die Zusammensetzung eingehalten werden.

Test 4: Mikrobielle Untersuchung

Bevor eine Charge ätherischer Öle aus der Quarantäne zur Verarbeitung freigegeben werden kann, muss geprüft werden, ob sie möglicherweise biogefährdend sein könnte, etwa durch Bakterien, Pilze oder Schimmel. Bei der mikrobiellen Untersuchung werden von jeder Charge ätherischer Öle Proben genommen und auf ein Nährmedium in Petrischalen gegeben. Nach einer Inkubationszeit wird jede der Schalen hinsichtlich des Wachstums von Mikroben untersucht. Diese Untersuchung wird bei allem Material, das in einer Produktionsanlage angeliefert wird, und erneut beim fertigen Produkt durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine schädlichen Organismen während der Abfüllung und Etikettierung in das Produkt geraten und es für seine Haltbarkeitsdauer stabil ist.

Test 5: Organoleptische Prüfung

Die organoleptische (sensorische) Prüfung gibt jedem Schritt im Ablauf der CPTG-Qualitätskontrolle eine menschliche Note. Die Organoleptik umfasst die Eigenschaften eines ätherischen Öls, die man durch Schmecken, Sehen, Fühlen und Riechen testen kann. Von den Spezialisten, die Pflanzen anbauen und ernten bis zu den auf ätherische Öle spezialisierten Chemikern, von Produktionstechnikern bis zu Ärzten, und anderen die mit ätherischen Ölen arbeiten, jeder der im globalen Netzwerk von dōTERRA dazu beiträgt, dass ätherische Öle zur Verfügung stehen, überwacht sorgfältig die Qualität eines jeden garantiert reinen therapeutischen ätherischen Öls. Die Gewinnung ätherischer Öle ist in großem Maße eine Kunst, die zwar durch mechanische Analysen verbessert, nicht jedoch ersetzt werden kann. Das Wissen und die Erfahrung der Experten für ätherische Öle, die im Dienste von dōTERRA stehen, sind ein unersetzlicher Teil des CPTG-Standards bei der Qualitätskontrolle.